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Leckagen in Schächten rechtzeitig erkennen

Wassereinbruch im Schacht erkennen mit WIKA

Projektanforderungen: Kosteneffiziente, skalierbare und robuste Überwachung von Fernwärmeschächten 

Ziel des Projekts ist die kosteneffiziente und zuverlässige Überwachung von Füllstand und Temperatur in Fernwärmeschächten, die häufig unter Straßen oder Verkehrsflächen liegen. Die Lösung muss preissensitiv ausgelegt sein, um eine breite Skalierung über viele Messstellen wirtschaftlich zu ermöglichen. Gleichzeitig wird eine industrielle Qualität gefordert, die einen dauerhaften Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen wie Feuchtigkeit, Schmutz und Temperaturschwankungen sicherstellt. 

Im Projekt ist sicherzustellen, dass eine zuverlässige und langfristig stabile Erfassung sowie Übertragung der Messdaten auch unter erschwerten baulichen Bedingungen gewährleistet ist. Die Anforderungen umfassen einen wartungsarmen Betrieb, eine hohe Flexibilität bei der Integration in bestehende Anlagen sowie die Eignung für den Einsatz in tiefliegenden Schächten mit eingeschränkten Installationsmöglichkeiten. Darüber hinaus muss das Projekt eine einfache Nachrüstbarkeit und eine dauerhaft hohe Mess- und Übertragungsqualität sicherstellen.

Partnerlösung : Intelligente Füllstands- und Temperaturüberwachung mit energieeffizienter Funkanbindung



Die Lösung basiert auf der Kombination aus einem WIKA‑Levelschalter mit integrierter Temperaturmessung und der externen LoRaWAN®‑ und mioty‑Funkeinheit NETRIS®1. Der Levelschalter erfasst definierte Schaltpunkte zur Füllstandserkennung und misst bei erkannter Flüssigkeit gleichzeitig die Mediumstemperatur. Dadurch wird im Falle von Wassereinbruch im Schacht erkannt ob es sich um kaltes Regenwasser oder warmes Wasser aus der Fernwäme handelt. Durch die zeitnahe Datenübertragung und differenzierte Zustandsbewertung kann dann die richtige Maßnahme eingleitet werden.

Durch individuell wählbare Kabellängen zwischen Sensor und Funkeinheit lässt sich die Lösung flexibel an unterschiedliche Schacht‑ und Einbausituationen anpassen und die NETRIS®1 an der optimalen Position für den Funkempfang platzieren.

Die NETRIS®1 wird außerhalb des Schachts installiert und sorgt so für eine stabile Funkanbindung. Die drahtlose Übertragung der Mess‑ und Schaltinformationen erfolgt energieeffizient über LoRaWAN®. Eine smarte Grenzwerterkennung mit ereignisbasierter Datenübertragung reduziert unnötige Datenübertragungen im Normalbetrieb und ermöglicht eine sehr hohe Batterielaufzeit, selbst bei dauerhaftem Einsatz.

Effekte und Nutzen der IoT-Partnerlösung von WIKA

Die kontinuierliche Füllstands‑ und Temperaturüberwachung reduziert den erheblichen operativen Aufwand manueller Schachtkontrollen, die häufig unter Straßen oder Verkehrsflächen erforderlich sind. Solche Einsätze sind mit Anfahrt, Verkehrssicherung, dem Öffnen des Schachts sowie dem Einsatz von mindestens zwei Mitarbeitenden verbunden. Durch die permanente Fernüberwachung entfallen diese Routineeinsätze.

Die integrierte Temperaturmessung ermöglicht zudem eine eindeutige Unterscheidung zwischen eindringendem Regenwasser und warmem Fernwärmewasser. Dadurch werden Fehlalarme vermieden und tatsächliche Leckagen frühzeitig erkannt und gezielt gemeldet. Einsätze erfolgen ausschließlich ereignis‑ und bedarfsorientiert. Dies senkt Fahrzeugkosten, reduziert Verkehrsbeeinträchtigungen, erhöht die Arbeitssicherheit und ermöglicht eine lückenlose, automatische Dokumentation ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

Philipp Lausberger, IIoT Application Specialist

Ziel ist die kosteneffiziente und zuverlässige Überwachung von Füllstand und Temperatur in Fernwärmeschächten, selbst unter Straßen oder Verkehrsflächen. Mit der Kombination aus intelligenten Levelschaltern und energieeffizienter LoRaWAN‑Funktechnik von WIKA können Wassereinbrüche erkannt werden, zwischen kalten Regen- und warmen Fernwärmewasser unterschieden werden und die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden. Die Lösung ist flexibel einsetzbar, wartungsarm und ermöglicht eine einfache Nachrüstung bestehender Anlagen. So werden Routineeinsätze reduziert, Arbeitssicherheit erhöht und  Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden.

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